Pilz des Jahres 2021

Zum Jubiläumsjahr der DGfM e.V. (100 Jahre) hat diese, den Grünling, als Pilz des Jahres 2021 gewählt. Einen Pilz, der in der Vergangenheit als guter Speisepilz gehandelt wurde, und auch sehr schmackhaft ist. Es kam jedoch, nach häufigem Genuss, in Frankreich, Litauen und Polen zu einigen Todesfällen, so dass dieser Pilz heute als giftig eingestuft werden muss. Einzelheiten dazu auf der DGfM Homepage (siehe Link).

Finden kann man den Grünling in sandigen Kiefernwäldern. Funde unter Pappeln, die früher auch zu dieser Art gestellt wurden und makroskopisch nicht zu unterscheiden sind, haben heute einen eigenen Namen (Pappel-Grünling, Tricholoma frondosae). Für den Laien kann optisch auch der Schwefel-Ritterling (Tricholoma sulphureum) als Grünling angesprochen werden. Hier sollte man die Nase zu Hilfe nehmen. Dieser Pilz riecht widerlich nach Leuchtgas.

In der Datenbank (Mykis) sind für Sachsen 310 Funde gelistet. Allerdings kann da sicher 1/5 der Funde zum Pappel-Grünling gestellt werden. An diesem Beispiel zeigt sich wieder einmal, wie wichtig es ist, ökologische Daten zu erfassen.

Weitere Informationen finden sie hier:
www.dgfm-ev.de/pilz-des-jahres/2021-gruenling